Missionare des Heiligen Franz von Sales in Ostafrika

Die Missionare des Hl. Franz von Sales sind eine katholische Religionsgemeinschaft, die von Pater Peter Mermier in Annecy (Frankreich) im Jahr 1838 gegründet wurde. 1845, nicht ganz sieben Jahre später, starteten die ersten Missionare ihre Mission in Indien. Dort wuchs die Gemeinschaft vor allem in den letzten 50 Jahren sehr stark an und mittlerweile umfasst die Kongregation ungefähr 1300 Mitglieder, die in 24 Ländern in allen Teilen der Erde arbeiten. Verwaltungsmäßig ist die Gemeinschaft in 10 Provinzen geteilt.


Entsprechend des Einsatzbedarfes der verschiedenen Regionen konzentriert sich die Tätigkeit auf folgende Aufgabengebiete:
  • pastorale Arbeit
  • ethische, technische und berufliche Bildung
  • Schulbildung
  • soziale Arbeit einschließlich der Betreuung von Frauen, Waisen- und Straßenkinder
  • Förderprogramme für Frauen
  • Ausbildung der Jugend
  • Gesundheitsdienst

1988 kamen auf Antrag von Mario Mglunde, Erzbischof von Tabora, die ersten vier MSFS Priester aus Indien nach Tansania. Ihre erste Pfarre  war Lububu, genannt "white fathers Lububu", welche am 24. Jänner 1989 geweiht wurde. Das zweite Zentrum, welches von MSFS in Tabora errichtet wurde, war Itaga. Es wurde am 13. Jänner 1991 eröffnet und wird von Pater Sebastian Kuzhipil und Pater Chako Koodathinal geleitet.

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Lububu Church, Presbytery Itaga Church

Die MSFS übernahmen bald verschieden Missionen in anderen Diözesen und gründeten unter anderem Kindergärten, Grundschulen und Berufsschulen.

Die Missionare sind seit 1997 in Kenia und seit 2002 in Uganda tätig. Die Provinz Ostafrika umfasst daher Kenia, Uganda und Tansania. Im Moment gibt es 46 Priester und 48 Priesteranwärter für Ostafrika.

Seit 1988, eine relativ kurzen Zeitspanne, konnten die Missionare des Franz von Sales folgende Projekte aufbauen:

  • 15 Pfarren mit durchschnittlich 20 Filialen
  • 8 Kindergärten und Volksschulen
  • 1 Hochschule
  • 2 Berufsschulen
  • 1 Straßenkinderheim
  • 1 HIV/AIDS Zentrum
  • 1 Projekt für Blinde
  • 3 Gesundheitszentren

Alle diese Einrichtungen werden in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung geführt. Sowohl die Kirche als auch die Regierung sind sehr dankbar für die Arbeit der Missionare, ihr Wirken und ihre Erfolge.

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Tabora Ipuli Mission School Mermier Holistic Healing Centre